
KlangWerkstatt – Aus Fundstücken wird Musik
Ablauf
Die KlangWerkstatt verbindet Kreativität, Handwerk, Musik und Nachhaltigkeit zu einem gemeinsamen Erlebnis.
1. Entdecken & Staunen
Zum Einstieg besuchen wir die Gustav-Mesmer-Ausstellung im Living Museum Buttenhausen. Gemeinsam entdecken wir, wie aus einfachen Materialien außergewöhnliche Ideen entstehen können, und gehen anschließend selbst auf Klang-Entdeckungsreise.
2. Fundstück-Expedition
Zwischen den ersten beiden Terminen suchen die Teilnehmenden gemeinsam mit Familie, Freund:innen, Lehrkräften oder Schulbegleitungen nach spannenden Fundstücken aus ihrem Alltag. Diese Materialien bilden die Grundlage für die späteren Instrumente.
3. Instrumente bauen
Aus den gesammelten Fundstücken entstehen in der Werkstatt individuelle Musikinstrumente und Klangobjekte. Dabei wird ausprobiert, gebaut, verändert und experimentiert – jede Idee ist willkommen.
4. Gemeinsam Musik machen
Mit den selbstgebauten Instrumenten entwickeln wir Rhythmen, Klanggeschichten und kleine Musikstücke. Im Mittelpunkt stehen Freude, Kreativität und das gemeinsame Musikerlebnis.
5. KlangBühne
Den Abschluss bildet eine kleine Aufführung oder Klanginstallation. Jedes Instrument erzählt dabei seine eigene Geschichte – vom Fundstück bis zum fertigen Klangobjekt.
Die KlangWerkstatt zeigt: Aus scheinbar wertlosen Dingen können mit Fantasie, Kreativität und Teamarbeit neue Ideen, Musik und besondere Erlebnisse entstehen.
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren sowie Menschen mit Handicap
Dauer: 5–6 Termine à 2–3 Stunden
Ort: Living Museum Buttenhausen Besonderheit: Eigene Fundstücke werden Teil des Instruments – und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte.
Weitere
Aktionsräume

01
FairPlay – Miteinander statt Gegeneinander
Thema: Soziale Ungleichheit & Teilhabe (SDG 10)
Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren
Dauer: (1. Tag 2-3h, 2. & 3. jew. halbe Tage)
Dieser Workshop verbindet Rollenspiel und kreative Spieleentwicklung. Jugendliche erleben, wie unterschiedlich soziale Startbedingungen sein können – und entwickeln anschließend ein eigenes Gesellschaftsspiel, das auf Fairness, Teilhabe und Solidarität basiert.
Die Aktion eignet sich besonders gut, um soziale Fragen erfahrbar zu machen und mit Jugendlichen darüber ins Gespräch zu kommen, wie ein gutes Miteinander gelingt.
02
Du bist der Stadtrat! – Politik erleben und mitgestalten

Thema: Mitbestimmung & Demokratie auf kommunaler Ebene (SDG 11)
Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren
Dauer: ca. 2,5–3 Stunden
Das Rollenspiel „Du bist der Stadtrat!“ bietet Jugendlichen die Möglichkeit, demokratische Prozesse auf kommunaler Ebene selbst zu erleben.
Sie übernehmen Rollen als Bürgermeister:in oder Stadträt:innen und beraten über echte Themen – z. B. die Nutzung eines alten Gebäudes oder neue Freizeitangebote. Dabei stehen Meinungsbildung, Verhandlung und Entscheidungsfindung im Mittelpunkt.

03
MüllMusik – Aus Alt mach’ Klang!
Thema: Nachhaltigkeit, Kreativität & kulturelle Teilhabe (SDG 12 / SDG 15)
Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren
Dauer: 2–3 Tage (1. Tag 1.5-2 h, 2. & 3. Tag komplett)
Zielort: Aktionsort mit Werkraum
Gruppengröße: max. 15 Teilnehmende
MüllMusik ist ein kreatives Bildungsangebot, das Umweltthemen mit Musik und Gestaltung verbindet. Jugendliche sammeln Müll, überlegen sich Klangideen und gestalten daraus eigene Musikinstrumente, die am Ende in einem kleinen Auftritt präsentiert werden können.
Die Aktion stärkt nicht nur das Umweltbewusstsein bei den Teilnehmenden, sondern auch Kreativität und Teamarbeit. Durch den Musikauftritt können die Teilnehmenden einen Appell fürs Recyceln und Müll einsparen und ein stärkeres Bewusstsein für Umweltverschmutzung an ein breiteres Publikum weitergeben.
04
Handy-Sammel-Aktion – Euer Umweltprojekt mit Wirkung


Zielgruppe: Jugendliche ab Klasse 7, auch inklusiv möglich
Format: 1–3 Workshop-Tage mit unterschiedlichem Stundenanteil + begleitete Umsetzungsphase
Einsetzbar in: Projekttage, BNE-Unterricht, AGs, Jugendgruppen, offene Jugendarbeit
Themenbezug: Rohstoffe, Nachhaltiger Konsum, Recycling (SDG 12, SDG 13)
Diese Aktion bringt Jugendlichen den Zusammenhang zwischen globaler Ressourcennutzung und eigenem Konsumverhalten nahe – mit dem Smartphone als alltäglichem, greifbarem Beispiel.
Zugleich fördert das Projekt Kompetenzen wie Projektorganisation, Teamarbeit und kreative Öffentlichkeitsarbeit.
Besonders geeignet für pädagogische Kontexte, in denen Nachhaltigkeit praktisch, greifbar und handlungsorientiert vermittelt werden soll.
In Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb, HandyAktion-BW und Freddy Datenfresser



